KOPERLANCE e.V.

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KOPERLANCE e.V.   -   Körper in BALANCE

 

Wir feiern Thanksgiving

und würdigen auf allen Ebenen die reiche Ernte unseres Vereins- und Wiesenjahres

...die Wiese ist zum zweiten Mal gemäht, der Wiesenkompost akurat aufgehäuft, sogar eine kleine Heuernte haben wir eingetragen - die übrigens noch ihre Bestimmung sucht - und mit dem Ende dieses ersten Wiesenjahres läuft auch der von der Niedersächsischen Bingo Umweltstiftung offiziell geförderte Projektzeitraum aus. Zeit für ein Resümé, auch das Vereinsjahr betreffend, das sich ebenfalls dem Ende zuneigt, und natürlich Anlass genug zum Feiern!

Das Jahr war ebenso bunt wie die Fotowand oben - die Meilensteine sind nachfolgend kurz dargestellt, und für alle, die mehr wissen wollen, im Projekt-Rückblick detailliert nachzulesen:

Bingo-Förderantrag

Nachdem die Idee eine klare Form angenommen hatte, ging alles blitzschnell: am 11. Oktober 2015 reichten wir im Rahmen des Jubiläumsprojekts der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung "Streuobstwiesen blühen auf" unseren Förderantrag zum Anlegen einer Streuobst und multikulturellen Begegnungswiese ein, zwölf Tage später waren die Fördergelder bereits bewilligt, sodass die für den 31. Oktober und 1. November anvisierte Pflanzaktion sowie das Wiesenfest organisiert und öffentlichkeitswirksam angekündigt werden konnten. Einige Vorarbeiten waren zu diesem Zeitpunkt - im Vertrauen darauf, dass alles glatt gehen würde - bereits erledigt. Zum Beispiel hatte Siegfried Rimkus mit Diemut Kostrzewa und einem angemieteten Kleinbagger in strömendem Regen drei Bäumchen ausgegraben, die sich auf der Wiese wild ausgesäht hatten, um für die jungen Obstbäumchen genug Platz zu schaffen. Im Anschluss lernte Diemut Kostrzewa von Cornelia Nicolay-Danisch, wie eine Benjeshecke gebaut wird, um das Astwerk der entwurzelten Bäumchen und später auch das der Baumschnitte dem natürlichen Kreislauf wieder zuzuführen. Reinhard Pigors gab eine erste Einführung in den Umgang mit der Sense und so war die Wiese in gemeinschaftlichen Arbeitseinsätzen auf die bevorstehende Pflanzaktion vorbereitet worden. Dies beinhaltete auch das Anlegen eines Komposthaufens, den wir dank der Beratung von Hubert Cramm unter Berücksichtigung der geomantischen Verhältnisse angemessen platzieren konnten.  

Pflanzaktion

Ein fröhliches und fähiges Pflanzteam, bestehend aus Cornelia Nicolay-Danisch, Reinhard Pigors, Hans-Heinrich Wille, Gisa Woltmann, Christian Springfeld und Diemut Kostrzewa setzte unter blitzblauem Himmel und von einer strahlenden Herbstsonne gesegnet erfolgreich sieben Obstbäume und eine Linde in die Erde. Zum Picknick stießen dann noch unsere Nachbarn - die Familie Aljic-Muratovic mit Freunden und ihrer ganzen Kinderschar - dazu. Die Kinder halfen beim Schmücken der Zuwegung für das Wiesenfest mit Luftballons und vergnügten sich beim gemeinsamen Singen mit Diemut Kostrzewa und mit den von der Bingo-Stiftung zur Verfügung gestellten Malbüchern. Die fotografische Dokumentation des Tages haben wir schließlich Anna Manon Kostrzewa und Matthias Kostrzewa zu verdanken. Edelgard Kostrzewa versorgte die Anwesenden an beiden Tagen als guter Geist im Hintergrund mit heißen Getränken und spendierte am Samstagnachmittag Kuchen.

Wiesenfest

Wer hätte gedacht, dass die Sonne uns um diese Jahreszeit noch einmal so richtig einheizen würde: zum Einweihungsfest am 1. November herrschten auf unserer Obst- und Begegnungswiese nahezu sommerliche Temperaturen. Der von Felix  Kostrzewa bereitgestellte Pavillon - ursprünglich als Regenschutz vorgesehen -  diente mit bunten Luftballons geschmückt als dekorativer Blickfang, die Festredner Dr. Andreas Lindemann von der Bingo-Umweltstiftung und Diemut Kostrzewa von KOPERANCE e.V. kamen auf dem Podium trotzdem ordentlich ins Schwitzen. Den ganzen Tag lang herrschte auf der Wiese ein buntes Treiben, ein Kommen und Gehen, große und kleine Gäste von fern und nah fanden sich ein, genossen das wunderschöne Wetter, die Begegnung in und mit der Natur, freuten sich an den jungen Bäumchen und natürlich an dem wunderbaren veganen Grillpicknick von den Klugbeißern aus Hannover, das wir dank der Fördergelder bereitstellen konnten. Zu den Highlights des Büffets gehörte die Kartoffellockenmaschine, die vor allem die zahlreichen Kinder begeisterte.

Ostarafeuer

"Licht, Licht, Licht, es werde Licht, Dunkelheit zerbricht" - im kleinen Kreis feierten wir bei Suppe und Gesang das Ritual für den Übergang von der dunklen zur hellen Jahreszeit und erbaten damit dem keltischen Brauch entsprechend den Segen für ein gutes Gedeihen unserer Obst- und Begegnungswiese in diesem Jahr. Dass auch das Feuer genug Nahrung hatte, um an dem noch recht feuchtkalten Frühjahrsabend genug Wärme zu spenden, war Hans-Heinrich Wille zu verdanken, der vorher zum Holzhacken angereist war.

Abschiedsfest

Das Wiesenprojekt hatte uns ganz im Sinne der bezweckten interkulturellen Begegnung mit der Familie Aljic-Muratovic aus dem benachbarten Flüchtlings- und Asylbewerberheim in Verbindung gebracht, und so kam es, dass wir auch in den Prozess mit der Ausweisung einbezogen wurden. Also stand auch dieses Abschiedsfest, das wir in Kooperation mit Inge und Dieter Meßmer-Klingen - den freiwilligen Betreuern der Familie - im sogenannten 'offenen Wohnzimmer' von KOPERLANCE e.V. ausgerichtet haben, im Zeichen des Wiesenjahres und wurde mit den Fördergeldern der Bingo-Umweltstiftung ermöglicht.  

Erster Sensenschnitt

Indem die Mutter Edelgard Kostrzewa ihr Know-how in Bezug auf die Handhabung der Sense und die Heuernte an die Tochter Diemut Kostrzewa weitergab und sich selbst natürlich auch tatkräftig am Schneiden beteiligte, stand diese Aktion ganz im Zeichen von intergenerationellem Lernen und Zusammenwirken sowie im Herstellen und Erleben von Einklang - nach innen, nach außen und mit der Natur. Wie die Bilder zeigen, gab es auch sichtbare Ergebnisse, unter anderem einen kleinen Schober angefüllt mit duftendem Heu. Der wesentliche Ertrag lag jedoch im nichtmateriellen Bereich, in dem sich Beziehen und im Sein. Kaum wurde der Zusammenhang zwischen einer klaren Intention und der kraft- und erfolgreich ausgeführten Handlung jemals so anschaulich, wie beim Führen eines Sensenschnitts nach dem anderen -  die Idee für eine ganz neue Art von Managementschulung wurde geboren und der Traum von einer Sensengemeinschaft vor Ort. Außerdem brachten wir in Erfahrung, was Gotteslohn ist.

Einsatz für den zwischenmenschlichen Klimaschutz

Mit dem Augenkontakt-Experiment anlässlich des Springer Klimaschutztages brachten Gisa Woltmann und Diemut Kostrzewa eine weltweite Aktion über Melbourne, Stockholm, Vancouver, Rio de Janeiro, Vienna, Hong Kong, Tel Aviv, London, Berlin und ... direkt auf den Springer Marktplatz und füllten - im Einsatz für das zwischenmenschliche Klima - im doppelten Sinne des Wortes eine 'Marktlücke' aus.

Zweiter Sensenschnitt

Auch dieser zweite Sensendurchgang wurde im Wesentlichen durch das Mutter-Tochter-Gespann beschickt - durch wechselseitige Zuarbeit, weil der Verein zu diesem Zeitpunkt im Besitz von nur einer einzigen Sense war. - (Zwischenzeitlich ist uns eine Sense weitere gespendet worden - unser Dank dafür gilt unserem holländischen Freund und Weggefährten Wouter Extercatte.) - Das Gras war - wahrscheinlich aufgrund der vorangegengenen Trockenheit - sehr schwer zu mähen und so entwickelte sich die Aktion zu einer intensiven Schulung für ein bedingungsloses sich Einlassen. Tatkräftige Unterstützung verdanken wir Reinhard Pigors und Klaudija Penkert

Dragon Dreaming

Dieses Werkzeug für Projektentwicklung und -management ist geeignet, all unsere Träume auf dem Weg zu einer besseren Welt zum Wohle der Gemeinschaft und des ganzen Planeten zu verwirklichen und persönlich daran zu wachsen. Diemut Kostrzewa hat sich an der Übersetzung des multilingualen Arbeitsbuches beteiligt und dazu beigetragen, dass es jetzt auch in deutscher Sprache zur Verfügung steht.

Ernte- und Dankfest

Eine wichtige Rolle im Dragon Dreaming spielt das Feiern. Es geht dabei um Würdigung der eigenen Beiträge und der Beiträge anderer, um Anerkennung dessen, was uns gelunge ist ebenso wie Betrauern des Noch-nicht-Gelungenen. Es ist ein gemeinsamer Prozess der Reflexion, der Integration und somit des Erlernens von Meisterschaft. Unser Ernte- und Dankfest soll in diesem Sinne verstanden werden. Es bildet den feierlichen Abschluss des offiziellen Wiesenprojekts sowie des Vereinsjahres 2016 und findet zusammen mit Vereinsmitgliedern und Akteurinnen des Wiesen- und Vereinsjahrs im Anschluss an die Mitgliederversammlung am 10. Dezember um 18 Uhr statt.

Neben den namentlich erwähnten Personen haben viele andere direkt oder indirekt dazu beigetragen, all das Beschriebene und auch das Unbeschreibliche zu erschaffen - auch ihnen sei an dieser Stelle von ganzem Herzen gedankt!  

 Wer wir sind

Wir verstehen uns als Anlaufstelle für Menschen, die den gegenwärtigen Aufgaben auf allen Ebenen des menschlichen Daseins - z.B. Partnerschaft, Familie, Arbeit, multikulturelle und globalisierte Gesellschaft, biographische und kollektive Krisen, Umwelt, Ernährung und Wirtschaft - neu begegnen und gemeinschaftlich lebenstaugliche Formen dafür finden wollen.

Wir kommunizieren auf Augenhöhe und konzentrieren uns auf unser (gemeinsames) Potential. 

Wir freuen uns über Menschen, die mitmachen, uns mit ihrer Einzigartigkeit ergänzen, ihre Erfahrungen und Werkzeuge mit uns teilen und/oder uns und unsere Arbeit fördern wollen.

 

Unsere Werkzeuge

  • Dragon Dreaming
  • authentische, gewaltfreie und transparente Kommunikation (nach Marshall B. Rosenberg und Thomas Hübl)
  • Achtsamkeit, Kontemplation und Meditation
  • Mediation
  • Community Building nach Scott Peck
  • The Work nach Byron Katie
  • Ho'oponopono nach Morrnah Simeona

 Unsere Passion

 

 

Unsere Menschen 

                                                                                                                                                                                                                                             ...zum Liebhaben!

Unsere Erkenntnis

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            ...zum Anbeißen!

Don´t do anything that isn´t play.
And it will be play,
even if it´s hard work,
even if it´s dangerous –
it will be play,
if we willingly choose to do it,
because we see how it will enrich life.

– Marshall B. Rosenberg

Tue nichts, das nicht Spiel ist.
Und es wird Spiel sein,
auch wenn es harte Arbeit ist,
auch wenn es gefährlich ist –
es wird Spiel sein,
wenn wir uns freiwillig dafür entscheiden,
weil wir sehen, wie es das Leben bereichern wird.